Dienstag, 26. Januar 2016

1. Ein alle verbindender Glaube

Dieser Artikel stellt eine knappe Zusammenfassung des Buches „Credo“ von David Steindl-Rast dar. Das apostolische Credo stellt mit gerade 77 Worten die älteste Zusammenfassung des christlichen Glaubens dar. Ich habe es um persönliche Anmerkungen aus der Sicht eines postmodernen, eher kirchenfernen, intellektuell geprägten aber durchaus spirituellen Menschen ergänzt. Insbesondere weise ich an einigen Stellen auf im Credo und in der Bibel verwendete Begriffe hin, die ohne nähere Erläuterung heute missverständlich sind.

David Steindl-Rast befragt jeden Satz mit: „Was heißt das eigentlich?“, „Woher wissen wir das?“ und „Warum ist das so wichtig?“ So enthüllt dieser alte Text eine universelle Botschaft von Vertrauen, Mitgefühl, Frieden, Liebe und Erkenntnis.


David Steindl-Rast, geb. 1926 in Wien, ist Benediktinermönch und spiritueller Lehrer. Er ist weltweit inspirierend im Dialog zwischen westlicher und östlicher Spiritualität. Er vertritt eine pluralistische Religionstheologie, der zufolge weder das Christentum noch eine andere Religion „einzig wahre“ Heilsmittler sind: Religionen entstanden in einem spezifischen kulturellen und historischen Umfeld, und jede Religion könne die gleiche Funktion erfüllen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen