Dieser Artikel stellt eine knappe Zusammenfassung des Buches
„Credo“ von David Steindl-Rast dar. Das apostolische Credo stellt mit gerade 77
Worten die älteste Zusammenfassung des christlichen Glaubens dar. Ich habe es
um persönliche Anmerkungen aus der Sicht eines postmodernen, eher
kirchenfernen, intellektuell geprägten aber durchaus spirituellen Menschen
ergänzt. Insbesondere weise ich an einigen Stellen auf im Credo und in der
Bibel verwendete Begriffe hin, die ohne nähere Erläuterung heute
missverständlich sind.
David Steindl-Rast befragt jeden Satz mit: „Was heißt das
eigentlich?“, „Woher wissen wir das?“ und „Warum ist das so wichtig?“ So
enthüllt dieser alte Text eine universelle Botschaft von Vertrauen, Mitgefühl,
Frieden, Liebe und Erkenntnis.
David Steindl-Rast, geb. 1926 in Wien, ist Benediktinermönch
und spiritueller Lehrer. Er ist weltweit inspirierend im Dialog zwischen
westlicher und östlicher Spiritualität. Er vertritt eine pluralistische
Religionstheologie, der zufolge weder das Christentum noch eine andere Religion
„einzig wahre“ Heilsmittler sind: Religionen entstanden in einem spezifischen
kulturellen und historischen Umfeld, und jede Religion könne die gleiche
Funktion erfüllen.
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